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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klimawandel - Sind wir Menschen schuld?Oder auch doch nicht?



Kathy1975
06.07.2007, 18:55
Na dann votet mal fleissig, bin ja mal auf das Erbenis gepannt.

Pierce
07.07.2007, 00:06
Wir sind nicht schuld!! ganz klar, guckt euch meinetwegen den AL Gore Film eine "unbequeme Warheit" an und dann den Film der "Klimaschwindel" und dann macht euch euer eigenes Bild und hier im Forum sind noch einige Threads bzw. Postings zu diesem Thema verteilt, einfach mal suchen.

07.07.2007, 00:46
unsere schuld beträgt max 20% evt 25%

den rest macht größtenteils die sonne mit ihren verheerenden eruptionen

Pierce
07.07.2007, 00:53
unsere schuld beträgt max 20% evt 25%

den rest macht größtenteils die sonne mit ihren verheerenden eruptionen

ja aber wirklich max 25%

07.07.2007, 01:21
Es ist ja erwiesen, das es den Klimawandel schon immer gab. Man denke nur an die Eiszeiten, die die Erde seit ihrer Entstehung durchgemacht hat.

Und ich denke auch, dass es den jetzigen Klimawandel auch ohne den Menschen gegeben hätte.
Aber das der Klimawandel sich in den letzten paar Jahren so verschlimmert hat, daran ist meiner Meinung nach der Mensch schuld.

Ich bin der Meinung, dass der Mensch den Klimawandel verschlimmert und beschleunigt hat, deshalb habe ich oben für "ja, wir sind schuld" gestimmt.

Denn ohne den Menschen, wäre meiner Ansicht nach, der jetztige Klimawandel weitaus geringer ausgefallen.

07.07.2007, 01:24
es ist wissenschaftlich bewiesen, dass wir tatsächlich nur einen kleinen schuldanteil tragen -

sicher ist das klima durch uns zusätzlich angeknackst -

aber die sonne beeinflusst da geschehen zu 90%

Jochen W.
07.07.2007, 02:23
Kaltphasen und Warmphasen wechseln sich ab. Der Mensch beschleunigt diesen Prozess wahrscheinlich aber nur; er ist weder dafür verantwortlich noch kann er ihn irgendwie aufhalten.

Nichtsdestotrotz verfolge ich alle Sparvorschläge und CO2-Reduzierungsvorschläge aufmerksam und interessiert. Zum einen betrachte ich mich als gast auf diesem Planeten, und zum Zweiten habe ich dafür Sorge zu tragen, dass auch nachfolgende Generationen auf der Erde leben können.

Pierce
07.07.2007, 10:35
Es ist ja erwiesen, das es den Klimawandel schon immer gab. Man denke nur an die Eiszeiten, die die Erde seit ihrer Entstehung durchgemacht hat.

Und ich denke auch, dass es den jetzigen Klimawandel auch ohne den Menschen gegeben hätte.
Aber das der Klimawandel sich in den letzten paar Jahren so verschlimmert hat, daran ist meiner Meinung nach der Mensch schuld.

Ich bin der Meinung, dass der Mensch den Klimawandel verschlimmert und beschleunigt hat, deshalb habe ich oben für "ja, wir sind schuld" gestimmt.

Denn ohne den Menschen, wäre meiner Ansicht nach, der jetztige Klimawandel weitaus geringer ausgefallen.

Der Klimawandel hat sich in Warheit nicht sichtbar verschlimmert oder beschleunigt.

Nur durch die Medien meint man, dass das alles so dramatisch wäre, früher wenn beispielsweise ein Eisblock am Nordpol abgebrochen ist, hat das niemanden interessiert (übrigens diese Schmelze ist völlig normal, das ist der natürliche Zyklus), weil es keine Sateliten gab die das eingefangen haben, heute wird jedes noch so natürliche Phänomen dem Klimawandel zugeschoben, an dem wir ja schuld sein sollen, obwohl wird das nicht sind.

Ich plädiere für Umweltschutz anstatt Klimaschutz.

07.07.2007, 12:08
ein eisblock fällt nicht einfach so ab - das hat unter anderem mit der erderwärmung zu tun, die zusätzlich durch den von menschenhand gemachten treibhauseffekt auftrieb bekommt (Industrie...Autoabgase etc) -

sicher wird durch die medien auch ein teil gepusht, aber langjährige untersuchungen ergaben, dass sich der treibhauseffekt mit beginn der Industrialisierung im 20 jahrhundert verdeutlichte

Pierce
07.07.2007, 13:39
ein eisblock fällt nicht einfach so ab - das hat unter anderem mit der erderwärmung zu tun, die zusätzlich durch den von menschenhand gemachten treibhauseffekt auftrieb bekommt (Industrie...Autoabgase etc) -

sicher wird durch die medien auch ein teil gepusht, aber langjährige untersuchungen ergaben, dass sich der treibhauseffekt mit beginn der Industrialisierung im 20 jahrhundert verdeutlichte

Doch: das Eis nimmt mir den Jahreszeiten ab und dann wieder zu, das war schon immer so.

Und nochmal zum Thema Menschen und Treibhauseffekt, wenn sich die Erde durch die Treibhausgase erwärmen würde, müssten sich auch die äußeren Schichten der Atmosphäre, sprich die Troposhpäre ersteinmal erwärmen um dann die temperator auf der Erde ansteigen zu lassen, aber das ist nicht der Fall, die Temperatur der Atmopshäre ist konstant, die entscheidenen Faktoren sind der Wasserdampf, der größtenteils von den Ozeanen bestimmt wird und die Sonne, auf die der Mensch überhaupt keinen Einfluss hat.

07.07.2007, 14:15
dass das eis zu sowie ab nimmt...ist richtig...

dennoch sind größere abbrüche auch ergebnis eines veränderten klimas -


für alle, die sich mal sehr ausführlich und veranschaulicht "informieren" wollen, nun folgendes:

___________________________________


Quelle: wikipedia.de


Globale Erwärmung

Als globale Erwärmung bezeichnet man den während der vergangenen Jahrzehnte beobachteten allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie die erwartete weitere Erwärmung in der Zukunft.

Ihre hauptsächliche Ursache liegt nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Verständnis „sehr wahrscheinlich“ in der Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen.

Dieser verändert die Zusammensetzung der Atmosphäre vorwiegend durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und die daraus resultierenden Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase.

Die Bezeichnung globale Erwärmung wurde im Verlauf der 1980er und 1990er Jahre geprägt und wird oft gleichbedeutend mit dem allgemeineren Begriff Klimawandel verwendet.

Während Klimawandel die natürliche Veränderung des Klimas auf der Erde über einen längeren Zeitraum beschreibt und damit die bisherige Klimageschichte umfasst, bezieht sich die globale Erwärmung auf die gegenwärtige anthropogene, das heißt durch Menschen verursachte Klimaveränderung.

Diese besteht nicht nur im Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde, sondern sie ist darüber hinaus mit einer Vielzahl weiterer globaler, regionaler und lokaler Folgen verbunden.

Der wissenschaftliche Sachstand über die globale Erwärmung wird regelmäßig im Abstand von mehreren Jahren durch die Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) zusammengefasst.

Die Analysen des IPCC, deren Vierter Sachstandsbericht beginnend im Februar 2007 schrittweise veröffentlicht wird, bilden den Kenntnisstand über den menschlichen Einfluss auf das Klimasystem der Erde ab und gelten als Basis der politischen und wissenschaftlichen Diskussion.

Sie sind eine wesentliche Grundlage dieses Artikels, und die Darstellungen des IPCC stehen auch im Mittelpunkt der Kontroverse um die globale Erwärmung.


Zukünftige Erwärmung

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/61/Global_Warming_Predictions_Map_2_German.png


Bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre geht die Klimaforschung davon aus, dass die Erhöhung der Erdmitteltemperatur mit 95 %iger Wahrscheinlichkeit innerhalb von 1,5 °C bis 4,5 °C liegen wird.

Dieser Wert ist auch als Klimasensitivität bekannt. Das IPCC rechnet abhängig von den Zuwachsraten aller Treibhausgase und dem angewandten Modell bis 2100 mit einer Zunahme der globalen Durchschnittstemperatur um 1,1 °C bis 6,4 °C.

Der dabei maßgebliche, allerdings auch der mit der größten Unsicherheit behaftete Parameter ist die Prognose über die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft.

Da das Wirtschaftswachstum der Welt in der Vergangenheit stark mit dem Verbrauch an fossilen Energieträgern korrelierte und dies auch in der näheren Zukunft erwartet werden kann, erklärt sich hieraus die relativ große Bandbreite der von den Klimatologen prognostizierten globalen Erwärmung.

Des Weiteren kann das Klimasystem noch einige „Überraschungen“ in Form von Rückkopplungen beinhalten. Diese können die globale Erwärmung entweder verstärken oder abschwächen.

Zum Beispiel führt die schmelzende Eisdecke in der Arktis zu einer Verringerung der Albedo. Das an der Stelle des bisherigen Eises dann vorzufindende dunklere Meerwasser nimmt deutlich mehr Wärmeenergie auf und führt zu weiterem Abschmelzen des umliegenden Polareises. Solche Rückkopplungen sind sehr schwierig zu modellieren.

Dennoch schätzt aus diesem und anderen Gründen ein Beitrag von Barrie Pittock in Eos, der Publikation der American Geophysical Union, dass die zukünftige Erwärmung unter Umständen noch über die vom IPCC genannten Bandbreiten hinausgehen könnte.

Unter den acht Gründen für seine Vermutung befinden sich unter anderem der Rückgang der globalen Verdunkelung, das vorher ungeahnt schnelle Zurückweichen des arktischen Meereises und das Auftreten von mit Biomasse zusammenhängenden Rückkopplungs-Effekten.

Eine Berechnung unter Annahme von solchermaßen ungünstig eintretenden Rückkopplungen wurde von Wissenschaftlern der University of California, Berkeley erstellt. Diese nahmen an, dass der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre sich von den derzeitigen etwa 380 ppmV bis 2100 auf etwa 550 ppmV erhöhen wird.

Dies sei allein der von der Menschheit bewirkte anthropogene Zuwachs. Die Forscher machen dann darauf aufmerksam, dass die erhöhte Temperatur selbst wieder ökologische und chemische Prozesse anstößt oder verstärkt, die zu zusätzlicher Freisetzung von Treibhausgasen, insbesondere Kohlendioxid und Methan, führen.

Sie nennen die bei ansteigender Temperatur erhöhte Freisetzung von Kohlendioxid aus den Weltmeeren und die beschleunigte Verrottung von Biomasse, was zu zusätzlichen Mengen an Methan und Kohlendioxid führt. Am Ende kommen sie zu dem Ergebnis, dass die globale Erwärmung noch um 2 °C stärker ausfallen kann, als dies mit den Klimasimulationen ohne Berücksichtigung dieser Rückkopplung der Fall wäre.

Rekonstruktion der Temp der letzten 1000 Jahre

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/1000_Jahr_Temperaturen-Vergleich.png


Auswirkungen

Wegen der Auswirkungen auf menschliche Sicherheit, Gesundheit, Wirtschaft und Umwelt ist die globale Erwärmung mit großen Risiken behaftet. Einige mit ihr zusammenhängende Umweltveränderungen sind schon heute wahrzunehmen.

Diese Veränderungen wie die verringerte Schneebedeckung, der steigende Meeresspiegel, die Gletscherschmelze und zu beobachtende Wetterveränderungen gelten neben den Temperaturmessungen als Belege für den Klimawandel.

Sie sind Beispiele für jene Konsequenzen der globalen Erwärmung, die nicht nur Aktivitäten des Menschen beeinflussen, sondern auch die Ökosysteme. Die Folgen des Klimawandels könnten dabei so vielfältig und umfassend sein, dass im Folgenden nur ein kleiner Ausschnitt von ihnen aufgezeigt werden kann.

:arrow: Gesundheitsrisiken bestehen zum einen durch die steigenden Lufttemperaturen. Hitzewellen werden öfter auftreten, während extreme Kälteereignisse wahrscheinlich seltener werden.

Eine vom WWF in Auftrag gegebene und vom Kieler Institut für Weltwirtschaft erstellte Studie zeigt, dass sich bis 2100 die Anzahl der Hitzetoten in Deutschland um zusätzliche 5.000 Tote ohne Berücksichtigung der demographischen Entwicklung beziehungsweise um 12.000 Tote mit Einbeziehung der veränderten Altersstrukturen erhöhen kann. Gleichzeitig käme es zu einem Rückgang an Kältetoten um 3.000 Tote beziehungsweise 5.000 Tote.

Außerdem kann es zu einer weiteren Verbreitung von wärmeliebenden Schädlingen (z. B. Zecken, Borkenkäfer) und Krankheitserregern (zum Beispiel Malaria) in Regionen kommen, die heute für diese zu kühl sind.

Die Gefahr einer erneuten Ausbreitung von Malaria in Westeuropa ist allerdings gering, da hier ein hoher medizinischer und hygienischer Standard herrscht. Diese hängt nämlich primär nicht von der Temperatur oder dem Wetter ab.

:arrow: Im Zuge der globalen Erwärmung kommt es zu einem Anstieg des Meeresspiegels. Dieser erhöhte sich in den letzten Dekaden (Jahrzehnten) um je 1 cm bis 2 cm und aktuell um 3 cm pro Jahrzehnt, was besonders küstennahe Gebiete und Inseln bedroht.

Nach verschiedenen Szenarien des IPCC sind bis 2100 Erhöhungen des Meeresspiegels zwischen 0,19 m und 0,58 m möglich. Der Wert könnte noch deutlich höher ausfallen, da ausdrücklich keine seriöse Abschätzung für die zu erwartende Schmelzrate des Grönlandeises abgegeben wurde.
Grund für den bisherigen Anstieg sind die thermische Ausdehnung des Wassers sowie die Aufnahme von Schmelzwasser aus Gletschern.

:arrow: Die Ozeane werden nicht nur wärmer, sondern sie nehmen auch Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf und versauern dadurch.

Die Auswirkungen auf die Meere und die stark betroffenen Korallen können erheblich sein, da sie ihre schützende Kalkschicht nicht mehr bilden können. Da besonders zahlreiche Kleinstlebewesen am Anfang der ozeanischen Nahrungskette auf schützende Kalkschichten angewiesen sind, sind die Auswirkungen auf das Ökosystem Ozean möglicherweise beträchtlich.

Unter anderem steigende Meerestemperaturen haben zu veränderten Niederschlagsmustern geführt. Durch den wärmeren Indischen Ozean beispielsweise kommt es im Osten Afrikas zu häufigeren und extremeren Dürren.

Durch die Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur steigt die Verdunstungsrate, was gleichzeitig zu Dürren und vermehrt auftretenden Starkniederschlägen führt. Damit verbunden ist verstärkte Erosion.

Der erhöhte Energiegehalt in der Atmosphäre wird voraussichtlich eine Zunahme extremer Wetterbedingungen verursachen (häufigere Unwetter mit hohen Folgekosten). Es gilt als gesichert, dass es auf einer erwärmten Erde zu einem häufigeren Auftreten von schweren Überschwemmungen kommt.

:arrow: Die wirtschaftlichen Folgen sind nach gegenwärtigen Schätzungen beträchtlich. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass ein ungebremster Klimawandel bis zum Jahr 2050 bis zu 200 Billionen US-Dollar volkswirtschaftliche Kosten verursachen könnte (wobei diese Schätzung mit großen Unsicherheiten behaftet ist).

Der am 30. Oktober 2006 veröffentlichte Stern-Report nennt an zu erwartenden Schäden durch den Klimawandel bis zum Jahr 2100 Werte zwischen 5 % bis 20 % an der globalen Wirtschaftsleistung. Effektive Präventionsmaßnahmen (insbesondere die Reduktion von CO2) kosten dem gegenüber knapp 1 % am Welt-BIP und sind deutlich wirtschaftlicher als das Beheben von Unwetterschäden.

Seit einigen Jahrzehnten ist ein Anstieg der Zerstörungskraft von Hurrikanen messbar geworden, der sich direkt mit steigenden Meerestemperaturen in Einklang bringen lässt.

Der genaue Zusammenhang ist noch Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die Daten deuten jedoch darauf hin, dass sich mit ansteigender Oberflächentemperatur der Meere nicht die Zahl, wohl aber das Ausmaß schwerer Tropenstürme vergrößert.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/ff/Recent_Sea_Level_Rise_German.png


Die Risiken für Ökosysteme auf einer erwärmten Erde wachsen erheblich mit dem Grad des Temperaturanstiegs. Nach einer Studie von William Hare vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sind die Risiken unterhalb einer Erwärmung von 1 °C vergleichsweise gering, für anfällige Ökosysteme jedoch bereits nicht zu vernachlässigen.

Zwischen 1 °C und 2 °C Erwärmung liegen signifikante und auf regionaler Ebene mitunter substanzielle Risiken vor. Eine Erwärmung oberhalb von 2 °C birgt enorme Risiken für das Aussterben zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, deren Lebensräume nicht länger ihren Anforderungen entsprechen.

Diese Arten werden verdrängt oder können aussterben, wenn sie den sich geografisch schnell verschiebenden Ökozonen nicht folgen können. Andere Arten können sich unter den veränderten Bedingungen stärker ausbreiten. Bei über 3 °C droht sogar der völlige Kollaps von Ökosystemen, deutlich verstärkt auftretende Hunger- und Wasserkrisen sowie weitere sozioökonomische Schäden, besonders in Entwicklungsländern.

Schließlich erfolgt die globale Erwärmung nicht zwingend graduell, sondern sie kann auch abrupt stattfinden. Auch wenn das folgende Szenario als zumindest mittelfristig sehr unwahrscheinlich bewertet wird, kann der Klimawandel zu veränderten Meeresströmungen und hierbei besonders zu einem Versiegen des Nordatlantikstrom, einem Ausleger des Golfstroms, führen.

Dies hätte einen massiven Kälteeinbruch in ganz Westeuropa und Nordeuropa zur Folge. Falls sich das Klima weiter erwärmt, könnte es mit der Zeit auch zu Veränderungen anderer ozeanischer Strömungen kommen, mit weitreichenden Konsequenzen für den globalen Energiehaushalt. Diese Worst-Case-Annahme war Thema einer Studie des US-Verteidigungsministeriums von 2003, die von massiven politischen Umwälzungen in Folge einer solchen Entwicklung ausging

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/06/Risks_and_Impacts_of_Global_Warming_German2.png

Pierce
07.07.2007, 14:54
Danke für die doch sehr ausführlichen Infos.
Aber ich bin ein großer Zweifler am Klima-Bericht des IPCC.

Hier zwei Links, welche meiner Meinung nach objektivere Meinungen zulässt, als es der IPCC tut.

http://www.konrad-fischer-info.de/7klima.htm
http://www.klixi.de/index.php/aktuelles ... imawandel/ (http://www.klixi.de/index.php/aktuelles/klimaschwindel-oder-klimawandel/)

07.07.2007, 15:38
hm -

sind für mich keine objektiv-neutralen aussagen -

eher eine gegenantwort auf andere -

auf verweist er auf IPCC -

und zudem macht er letztlich "nur" auflistungen, wann was geschah -

missfällt mir daher -

aber ein weiterer, wichtiger fakt des von menschengemachten wandels ist das abroden der regenwälder - was sich dort wettermäßig nicht mehr abspielen kann, verlagert sich in andere gebiete - folglich resultieren daraus verheerende regenfälle an ortschaften, was zu überschwemmungen führt -

Pierce
07.07.2007, 17:08
ja der letzte Punkt, nur mit dem Thema Co2 Refuktion etc. hat das nicht viel zu tun, das passt eher zum Thema Umweltschutz, außerdem ist diese Sache mit dem Regenwald gerade auf die Erderwärmung eine Kontroverse, so speichern die Bäume zwar Co2, geben aber gleichzeitig Methan ab, ein Treibhausgas, welches um ein vielfaches stärker ist, als Co2.

Pierce
07.07.2007, 17:16
hm -

sind für mich keine objektiv-neutralen aussagen -

eher eine gegenantwort auf andere -

auf verweist er auf IPCC -

und zudem macht er letztlich "nur" auflistungen, wann was geschah -

missfällt mir daher -



Das sehe ich zwar anders, aber hälst du den wikipedia.de Artikel für sachlich, das sieht mir eher nach einem Artikel, ganz nach er aktuellen generellen Stimmungs- bzw- Meinungslage, aus.

Nele
07.07.2007, 20:29
Erstmal finde ich das klasse, dass ihr euch so intensiv mit diesem kontroversen Thema beschäftigt. Danke GTO für die Infos. =D>

Ich will mich weder auf die eine noch auf die andere Seite (der Meinungen) schlagen, weil ich mir auch nicht sicher bin, wer da nu recht hat.

Ich denke aber schon, dass beides zusammenwirkt:
- die zyklischen Schwankungen des Erdklimas, die wir ja kennen (Eiszeiten/Warmzeiten etc.)
- die Existenz so vieler Milliarden Menschen hat sicher Auswirkungen auf den Planeten

- Fakt ist allerdings auch, dass wir die Erde brauchen, sie "uns" aber keineswegs :wink:

BigYellowTaxi
07.07.2007, 20:39
Und wenn ich mal Ablenken darf...die Konzerte sind alle super, bin im Msn nur am hin und her wandern.

Das Klimathema halte ich für sehr brisant ! Ich bin der Meinung das es so wie es nun behandelt wird richtig ist.

Pierce
07.07.2007, 22:12
Erstmal finde ich das klasse, dass ihr euch so intensiv mit diesem kontroversen Thema beschäftigt. Danke GTO für die Infos. =D>

Ich will mich weder auf die eine noch auf die andere Seite (der Meinungen) schlagen, weil ich mir auch nicht sicher bin, wer da nu recht hat.

Ich denke aber schon, dass beides zusammenwirkt:
- die zyklischen Schwankungen des Erdklimas, die wir ja kennen (Eiszeiten/Warmzeiten etc.)
- die Existenz so vieler Milliarden Menschen hat sicher Auswirkungen auf den Planeten

- Fakt ist allerdings auch, dass wir die Erde brauchen, sie "uns" aber keineswegs :wink:

Ja, das kann ich so unterschreiben und dabei belasse ich es dann auch.

13.07.2007, 17:27
Wir sind es nicht.

Pierce
14.07.2007, 11:10
Ja, hab dazu noch einmal einen guten Link, ist aber sehr ausführlich.

http://de.geocities.com/huegelland2004/manifest2004.htm

Silberelfchen
15.07.2007, 12:36
Also, vielen Dank für die informativen Links. Man kann gar nicht alles so verarbeiten was man da so liest. Aber die Wiederlegung des "Treibhauseffektes" hat mich mich positiv überrascht. Das leuchtet mir ein. Jedenfalls was das Gas Co2 angeht. Und wieder fällt mir der Actionfilm "The Day after Tomorow" ein. :wink: er behandelt den schnellen Klimawandel mit Golfstromablenkung, eiszeitartiger Abkühlung der nördlichen Regionen, Erwärmung der südlichen Regionen. Natürlich sehr überzogen alles. :P
Meine Meinung ist, das sich eine Mischung der Komponenten ergibt. Man hat auch die vielen unterirdischen Atomversuche nicht berücksichtigt, die eine messbare atmosshärische Veränderung bewirkt haben. Forensische Mediziner können eingelagerte, erhöhte Uranmengen in allem organischem Material nachweisen, das zu dieser Zeit aufgewachsen ist.

Grussi!
Ps. Unsere Bundeskanzelerin, Fr. Merkel, ist ausgebildete Physikerin :!:

15.07.2007, 12:46
ja - eine frau, die mal gesagt haben soll...

man muss sich ein unfall in einem atomkraftwerk vorstellen, als würde beim kuchen backen mal eben ein wenig mehl daneben gehen (auf den boden fallen)

:shock: :shock: :shock: :shock:


und so was vertritt uns

#-o

Silberelfchen
15.07.2007, 12:54
Oh. Leicht daneben. :lol: Wahrscheinlich wollte sie die erhitzen Gemüter beruhigen, die gedanklich schon beim Spuergau waren. Man weiß ja nicht, in welchem Zusammenhang solche Sprüche dann kommen. :wink:
Ps. Mir ist Fr. Merkel tausendmal sympathischer, als Schröder und Konsorten. Was kann sie dafür, wenn ihre männlichen Kollegen jahrelang Misswirtschaft betrieben haben. Man muss anerkennen, dass sie ihre Sache bis jetzt ganz gut macht. :)

15.07.2007, 13:00
ja...ok -

dennoch muss sie etwas besser überlegen...atom ist ne sache für sich

Pierce
15.07.2007, 13:57
Das ist richtig, obwohl man auch was diese Sache angeht ein wenig unaufgeregter auf diese Diskussion eingehen sollte, ich halte diese Nuklearhysterie für übertrieben und auch von der Politik bewust falsch eingesetzt, aber das ist ne andere Sache.