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Thema: Naddels Buch

  1. #1
    Master User Avatar von Silberelfchen
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    Naddels Buch

    Ich habe gerade Naddels Autobiografie gelesen, und bin noch ganz fertig davon.
    Sie schreibt schonungslos und fast im Telegrammstil ohne Umschweife nur das Wichtigste. Wenn auch nur die Hälfte davon "ungelogen" ist, oder ohne Übertreibung, dann kann mir diese arme Frau nur leid tun. Interessant ist für uns als Bohlenfans am ehesten noch eine andere Ansicht bekannter Tatsachen. Eben Naddels Erlebnisse.
    Über die Differenzen zwischen Dieter und Thomas schreibt sie leider nicht viel. Aber dafür wirft sie ein interessantes Licht auf Claudia. Die ja wiederum viel Einfluss auf den lieben Thommy hat.
    Nadja Abt el Farrag ist in einer halb islamischen, halb christlichen Familie augewachsen. Mit einem sehr strengen Vater, der stets versuchte, seine beiden Töchter unter strengster Kontrolle zu halten, selbst als schon erwachsen waren.
    Die freiheitsliebende Nadja rebellierte seit Kindheit an gegen den Vater, dem sie aber sehr ähnlich ist. Die Folge ist eine Hass- Liebe, die sie so ähnlich in der Beziehung mit Dieter Bohlen wiederfindet.
    Interessant ist, das die vorherigen Beziehungen von ihr ohne Probleme beendet wurden; nur die zu Dieter schien sie nicht aufkündigen zu können ( oder wollen). Typisch für eine Frau, die, wie es oft ist, das häusliche Problem aus der Kindheit mit in die Beziehung bringt; es ist nicht nur der "Pascha" Dieter an der Sache schuld, sondern auch Nadja, die ja tief innerlich nix anderes von ihrer (Vater-) Partnerbeziehung, erwarten kann.
    Nun hat sie sich hoffentlich mit Erfolg von ihrem Horror befreit. Ich wünsche ihr alles Gute in ihrem neuen Leben.
    Falls Du das hier liest, liebe Nadja, Du bist ja da nicht alleine; mit solchen Problemen kämpfen enorm viele Frauen, auch solche, die nicht in islamischen Familien aufgewachsen sind.
    Liebe Grüße!
    Have a nice day!

  2. #2
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    Steht in dem Buch auch was darüber, dass Dieter sie im Keller eingesperrt hat ?

  3. #3
    Master User Avatar von Silberelfchen
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    Oh, ja. Da ist sie wohl des öfteren gelandet. Allerdings immer bei einem ihrer Tobsuchtsanfälle. Dieter musste sie wohl im "Polizeigriff" in den Keller oder vor die Tür schleifen....
    Sie ist allerdings nicht ganz unschuldig daran. Sie schreibt selbst über sich im ersten Satz ihrer Autobiografie: "Ich bin renitent."
    Renitent bedeutet handgreiflich werden, in der Wut regelrecht ausrasten und um sich schlagen.
    Uff, uff, was für eine Beziehung!
    Have a nice day!

  4. #4
    Junior User
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    Re: Naddels Buch

    Zitat Zitat von Silberelfchen

    Falls Du das hier liest, liebe Nadja, Du bist ja da nicht alleine; mit solchen Problemen kämpfen enorm viele Frauen, auch solche, die nicht in islamischen Familien aufgewachsen sind.
    ... und ebenso viele Männer, die mit ihren Müttern in ähnlichen Verhältnissen stehen ...

    Nun, für einen Jungen ist die Mutter die erste weibliche Freundin und so beim Mädchen der Vater der erste männliche Freund. Sind die Vorbilder "Vater oder/und Mutter" nun alles andere als wünschenswerte "Liebes"-Partner, so kann sich dieses Erzieher-Bild in der(n) späteren eigenen Beziehung(en) widerspiegeln.

    Tragisch oder nicht, für den/die Betroffene(n) ist es jedenfalls mitunter eine "schöne" Lebensaufgabe, hierbei "den Spreu vom Weizen" lernen zu trennen. Das ist Lebensschule ...
    Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern (Michel de Montaigue)

  5. #5
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    Wer hat seine Eltern als Vorbild ?

  6. #6
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    Zitat Zitat von bohlen-fan
    Wer hat seine Eltern als Vorbild ?
    ... tja "bohlen-fan" ... es ist nun mal so, dass ErziehungsPerson(en), ob das nun beide Elternteile sind, ob es lediglich der Vater oder die Mutter ist oder ... oder .... , auch Geschwister ... na ja, eben alle während des Erwachsenwerdens beteiligten Personen im Umfeld, Vorbilder sind.

    Das, was als Kind von Mitmenschen gesehen, gehört, gemacht ... wird, wird in irgendeiner Form nachgeahmt. Die Erziehungsperson(en) ist nun mal die am Nahestehendsten als Abbild. Die somit gemachten Erfahrungen sind prägend für's weitere Erwachsenen-Leben.

    So beweist unter Anderem die PupertätsPhase, dass gegen, bis dahin, gewisses Erlebtes oft aufständisch rebelliert wird. Manches ist jedoch unter viel Angst und Stress erlebt worden, was mitunter erst mit professionelem Wissen (Jemanden hinzuziehen) verarbeitet werden kann.

    ... Gruss OLMHC ...
    Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern (Michel de Montaigue)

  7. #7
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    Das kann für viele Menschen zutreffen, aber ich sehe es anders

    Aber, die meisten Kinder. Jugendlichen haben ihre Erziehberechtigten als Vorbild

  8. #8
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    Re: Naddels Buch

    Zitat Zitat von OLMHC
    ... Sind die Vorbilder "Vater oder/und Mutter" nun alles andere als wünschenswerte "Liebes"-Partner, so kann sich dieses Erzieher-Bild in der(n) späteren eigenen Beziehung(en) widerspiegeln. ...
    Zitat Zitat von bohlen-fan
    Wer hat seine Eltern als Vorbild ?
    Zitat Zitat von bohlen-fan
    ... Aber, die meisten Kinder. Jugendlichen haben ihre Erziehberechtigten als Vorbild
    ... mal hü ... mal hott ... ... ? ? ? ...
    Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern (Michel de Montaigue)

  9. #9
    Master User Avatar von Silberelfchen
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    Na, man kommt nicht drum rum. Man kann es abstreiten, wenn man will, die Ergebnisse sieht man im Leben, --- meistens rückblickend.
    Aber man kann sich vornehmen, die eigenen Kinder "besser" oder " anders" zu behandeln. Im gewissen Rahmen hat man ja etwas Spielraum, soweit man das Konfliktgeflecht durchschaut hat.
    Du hast natürlich recht, OLMHC, Jungs und Männern ergeht es genauso. Nur das diese oft genug als Muttersöhnchen, und als mit dem Ödipussyndrom behaftet, angesehen ( und meistens von Frauen verachtet ) werden.
    Have a nice day!

  10. #10
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    Zitat Zitat von Silberelfchen
    ... Du hast natürlich recht, OLMHC, Jungs und Männern ergeht es genauso. Nur das diese oft genug als Muttersöhnchen, und als mit dem Ödipussyndrom behaftet, angesehen ( und meistens von Frauen verachtet ) werden.
    ... ja, ja - und Männer dürfen nicht weinen ...
    Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern (Michel de Montaigue)

  11. #11
    Master User Avatar von Silberelfchen
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    bei mir dürfen Männer auch mal weinen, OLMHC .... Darum achte ich gewiss keinen geringer. Aber Typen, die Stärke nur vortäuschen, und bei der kleinsten Belastung davon laufen, und alles ihren Frauen überlassen, die allerdings habe ich gefressen...!
    Grüße
    Have a nice day!

  12. #12
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    Männer weinen, Männer lachen - Wann ist ein Mann ein Mann ?
    Aber einen Mann, wie King Of Queens, kann eine Frau nicht gebrauchen

  13. #13
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    Zitat Zitat von OLMHC
    Zitat Zitat von Silberelfchen
    ... Du hast natürlich recht, OLMHC, Jungs und Männern ergeht es genauso. Nur das diese oft genug als Muttersöhnchen, und als mit dem Ödipussyndrom behaftet, angesehen ( und meistens von Frauen verachtet ) werden.
    ... ja, ja - und Männer dürfen nicht weinen ...
    Zitat Zitat von Silberelfchen
    bei mir dürfen Männer auch mal weinen, OLMHC .... Darum achte ich gewiss keinen geringer ...
    Grüße
    ... ja eben - sie sollen sogar weinen, wenn ihnen danach ist ... ... und sie dürfen genauso getröstet werden, wie Frauen getröstet werden ...

    ... doch draussen - in der Gesellschaft wird das nicht immer verstanden und viele Männer genieren sich, den Tränen freien Lauf zu lassen ...

    mir sind Männer wie Frauen am Liebsten, wenn sie sich so natürlich geben, wie es die Schöpfung vorgesehen hat ...

    - auf zur Natürlichkeit -
    Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern (Michel de Montaigue)

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