Modern Talking - Back For Good
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Release: 30.03.1998 Anzahl Disks/Tonträger: 1 Label: Hansa (Sony BMG) ASIN: B000006RI2 » "Back For Good" bei Amazon bestellen » "Back For Good" bei Ebay bestellen |
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Rezensiert von: Back For Good DAS Album der musikalischen Zeitgeschichte! Man könnte hier nun alle Songs aus den 80ern zusammenfassen & sagen: fette Beats, modernes Gewand - Nur ist das bei Weitem zu wenig! You're my heart, you're my soul '98: Nicht nur die Geburtsstunde des Duos in den 80ern, sondern auch die Geburtsstunde des Comebacks '98. Schon die ersten Töne lassen einen zurückversetzen. Im modernen Synthezisersound und raufgesetzter Geschwindigkeit, geht der Weltklassiker beatiger und flashiger einher. Schlagzeug und Bass wurden so dem Zeitgeist angepasst, dass er nichts vom Eigentlichen Charakter verlor. Im Gegensatz zur 80er Version gibt es hier kein offenes Ende. Brother Louie '98: Diese Version beginnt mit dem Effekt einer Schallplattennadel, die auf Vinyl "liest", bevor ein DJ-Mäßiger Übergang dafür sorgt, dass die Party losgehen kann. Auch hier ist die Geschwindigkeit schneller und vom innovativen achtziger Sound wurden nur geringfügige Abstriche vorgenommen. Der 2. No1 Welthit kommt in der Fassung für alle, die auf flotte Rhythmen stehen, vielleicht sogar besser. Die Ausblendung am Ende wurde hier ebenfalls gekappt. I will follow you: Der erste, völlig neue Song von vieren. Eine Ballade, deren Melodie ins Herz geht! Wunderbar, dezentes Schlagzeug, Klavierbegleitung, leichte Streicher und Thomas Anders fast schon wehmütiger Gesang, machen den Song zur Superlative. Cheri Cheri Lady '98: Bei der Version wurde nahezu ganz auf die typischen 80er Effekte verzichtet und durch moderne Sytheziserklänge ersetzt. Schon beim Anfang wurde auf die klassische "heranrollende Klangwalze" verzichtet. Statt der metallischen Stöße gibt es hier eine Art String zur Überleitung in den Refrain. Auch wurde der sich "blechartig" anhörende Sound aus der Originalversion ersetzt. Ebenfalls ist hier der Beat dominanter und mit 3'00 min ist es der kürzeste Track auf dem Album. You can win if you want '98: Fast könnte man meinen, es sei die Originalversion. Der Sound wurde hier kaum verändert. Die klassischen Effekte in Verbindung mit modernem Schlagzeug/Beat kommen sehr gut zur Geltung. Selbst die Klaviereinleitung bis zur ersten Strophe blieb erhalten, so auch der Klangeffekt in der Strophe. Hier gibt es zwar auch ein Ende, aber der Gesang hört, im Vergleich zur Originalversion, früher auf. Don't play with my heart: Der 2. neue Song kommt locker-flockig, mit eingängigem Schlagzeug und Klavieruntermalung daher. Gesanglich unterstützt wird Thomas hier von seichtem Hintergrundchor im zweiten Teil des jeweiligen Refrain. Zudem wurden Trompete und Streicher an einigen Stellen zur Verfeinerung eingesetzt. Ein sehr schöner Song. Atlantis is calling '98: Das SOS-Signal, im atmosphärischen Gitarren-Intro, hat auch in der Version seinen Platz an erster Stelle. Anschließend geht es nahezu im Originalsound, flotten Beat und den Effekten im Refrain in ein fulminantes Feuerwerk über, ohne an Glanz zu verlieren. Der im Refrain bekannte "Stoßeffekt" findet sich auch hier wieder, sowie das Gitarrensolo kurz vor dem letzten Refrain, welcher hier gekürzt auftritt. Geronimos Cadillac '98: Der "Fallbeil"-Schlag, sowie der Sound ansich sind hier unverkennbar erhalten geblieben. Kurz und knapp kann man in 2-3 Sätzen daher sagen, dass die Fassung im flotten Beat/Schlagzeuggewand selbig, bewährte Qualität hat, wie das Original. Manchmal ist eben weniger mehr Give me peath on earth '98: In neuen Version entfällt am Anfang das Glöckchenspiel. Dies wurde gegen kurze Gitarrenklänge ersetzt und auch der damals recht vordergründige Beat tritt hier etwas dezenter in den Hintergrund. Zudem wurde hier die Choruntermalung im Refrain weggelassen, welches Teilpassagen in der 80er Version wiederholt. Auch sonst ist der Sound in der alten Fassung etwas volumiger. Nichtsdesotrotz weiß die neue ebenfalls zu überzeugen. We take the chance: Der 3. neue Titel schmettert ein hervorragendes Intro vor sich her und gleitet anschließend in einen Vorpart, bestehend aus Trommelwirbel und Thomas Anders seinem Gesang, um letztlich in die Strophe einzusteigen. Gut herauszuhören sind diesmal die Streicher (Keyboardklänge), welche einen bombastischen Melodienablauf tragen. Ein nicht zu starker Beat und einige Effekte schließen den Kreis zu einem weiteren Klassiker. Jet airliner '98: Was soll man sagen: Ob Keyboard/Syntheziser, Bass, die typischen Gitarren oder das Geflüster von Dieter im Mittelteil - vom Intro bis zum letzten Ton wurde fast alles beibehalten. Einiziger Unterschied ist, dass während des Intros das neue Schlagzeug einsetzt und auf dem Weg zur Strophe in einen Stampfbeat übergeht. Auch hier endet es mit Beatschlägen und Becken, wo hingegen die letzten ca 30 Sekunden der Originalfassung instrumental ausgeblendet werden. Das aber tut auch in der jetzigen Fassung, dem damaligen TOP 10 Hit, keinerlei Abbruch. Lady lai '98: Hier wurde ganz auf den absolut phantastischen Syntheziser-Sound der 80 Version verzichtet und durch zauberhafte Klavierintonation ersetzt, so auch in der Einleitung. In Verbindung mit den auch damals schon existierenden Trompeten, dem neu & sehr dezent eingesetzten Schlagzeug, 1A Bassverlauf, sowie der gesanglichen Darbietung von Thomas Anders, ergibt sich hier ebenfalls ein hochkarätiger Hörgenuss. Anything is possible '98: Der 4. und letzte der neuen Titel leitet den ultimativen Endspurt des Albums ein. Hier findet man vorwiegend Keyboard/Syntheziserklänge vor, getragen von einer wundervollen Melodie, einzigartigen Effekten und erneut eher dezenten Beat. Allem voran aber geht ein gesanglicher Vorpart an den Start, gefolgt von einem Teilrefrain, welcher die 1. Strophe nach sich zieht. Der Letzte, brillante von 4 neuen Songs. In 100 years '98: Fast eine 1 zu 1 Version. Man kann im Grunde keine wirkliche Abweichung vom Original feststellen. Alle Effekte sind geblieben. Die Computererzeugten Stimmen findet man hier ebenfalls vor und ein modernes Schlagzeug verhilft zu etwas mehr Soundvolumen. Auch diese Version wird mit Beatschlag beendet. Ein also zu 98% unveränderter und einmaliger, sowie actiongeladener Klassiker. Angie's heart '98: Der Song wurde in dieser Fassung - ähnlich wie Cheri cheri lady '98 - nahezu völlig neu aufgelegt. Sämtliche Soundindividualitäten wie Klavier, Hintergrundatmosphäric, metallische Stöße, wurden durch "einfache" Keyboard/Syntheziserklänge ersetzt und mit nur zarten Effekten versehen. Von Anfang an durchlaufen Beat und Soundfülle das gesamte Lied und verleihen dem Song damit eine neue, ganz besondere Note. You're my heart, you're my soul/You can win if you want '84: Hierzu braucht man eigentlich nix weiter zu sagen. Wie oben in der jeweils neuen Version bereits erwähnt: die Geburtsstunde von Modern Talking! Zwei zeitlose, innovative Welthits, welche in der Originalversion auf das Album gepackt wurden. Sie geben wieder, was man Mitte der 80er Jahre empfand - beide sind auch Bestandteil des... No.1 Hit-Medleys,: welches den endgültigen Albumabschluss bildet. Mystisch angehauchte und effektreiche Klänge, die jeden No.1-Hit der 80er Jahre in den ersten 5 Sekunden begleiteten, um anschließend ein fulminant-rhythmisches Soundfeuerwerk zu entfachen. Alles im alten Gewand und allem voran natürlich der erste No.1 Welthit "You're my heart, you're my soul" ENDFAZIT: Der Beginn eines der geilsten Zeiten des Fan dasein! Danke Dieter, danke Thomas für diese tollen Jahre!!! |
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