Modern Talking - Ready For Romance
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Release: 1986 Anzahl Disks/Tonträger: 1 Label: Hansa (Sony BMG) ASIN: B000007293 » "Ready For Romance" bei Amazon bestellen » "Ready For Romance" bei Ebay bestellen |
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Rezensiert von: Back For Good Brother louie: Die erste Single des Albums beginnt mit dominantem Klavier und nahezu zeitgleichem Beat. Durchsetzt mit tollem Bassverlauf und metallischen Claps, folgt die erste Strophe, welche von mystisch, leicht angehauchtem Effektsound (Wirkung eines aufkommenden Spannungsbogen) und rhythmischen Klavierschlägen getragen wird. Auf dem Weg zum Refrain erreicht der „Spannungsbogen“ einen leichten Höhepunkt mit Doppelbeatschlägen und greift in den Refrain über. Hier finden sich die metallischen Claps wieder, die unterstützend zu Thomas Anders’ Gesang wirken und dem Sound einen besonderen Schwung verleihen. Das smashige Klavier begleitet auch den mittleren, instrumental gehaltenen Part, dem wiederum der Refrain und anschließend erneut ein letzter instrumentaler Part folgt und mit zusätzlich begleitetem Gesang ausgeblendet wird. Der 4. Meilenstein von 5 No.1 Singles! Just we two (Mona Lisa): Ein Song mit phantastischem Experiment in der Einleitung. „wwwwake up – wwwwake up – wwwake up“, jener Effekt, durchsetzt mit seichten Claps, der von links nach rechts wandert und direkt in den beatunterlegten Sound gleitet, unterstützt von feinem Glöckchenklang (prägt mitunter das ganze Lied), um anschließend die finale Strophe zu präsentieren. Der Chor im Refrain tritt hier etwas dezenter auf und verwöhnt die Ohren mit leicht in die Höhe gehenden, beinahe zartem Gesangsablauf. Zudem ist der Song mit einem „Wah-wah“-Effekt – insbesondere als Überleitung Strophe/Refrain, Mittelpart, Refrain/Strophe - ausgestattet und im letzten Viertel mit einem kurzzeitig, auflebenden Gitarreneinsatz, gesangbegleitend, der dem Hörer ein insgesamt einmalig, hervorragendes Erlebnis darbietet. Lady Lai: Angefangen mit schrittweise eingefahren, leicht „ruckartig“ sphärischen, sowie beatbegleiteten Synthesound, kurz vor der ersten Strophe, ruft die Ballade, in Verbindung mit Thomas Anders sehr voluminösen, warmen Stimme, höchste Emotionen, untermalt durch eine grandiose Melodie - welche sich unmittelbar zum Refrain hin steigert – hervor. Unterstützung finden die Strophen durch sehr dezente Effekte und im Refrain durch eine weitere, männliche Hintergrundstimme. Nach dem ersten Refrain kommt der instrumentale, „schrittweise eingefahren, leicht „ruckartig“ sphärische, sowie beatbegleitete Synthesound“ besonders zur Geltung. Mit dem Einsatz eines Saxophon, in der letzten Minute, wird dem Song die Krone aufgesetzt. Eines der besten Balladen der damaligen Zeit, nebst Gändehautgarantie! Doctor for my heart: Die ersten 20 Sekunden sind eine Variation aus teils doppelbeatig unterlegten, streicherähnlich und zackig, metallischen Klängen und läutet damit die Strophe ein. Im locker gehaltenen Refrain – durchsetzt mit bombastischen Klangstößen - begegnet einem eine Art Achterbahneffekt in der Intonation von Höhe und Tiefe bezüglich des Gesangs bzw hohen Chors. Im kurzen Instrumentalpart kommt der zackige Klang, in Verbindung der metallischen Stöße, sehr gut zur Geltung und führt mit weiteren Doppelbeatschlägen in die nächste Strophe und Refrain. Das Ende besteht hier aus einer roboterartigen Stimme, eingebettet in einem weiteren Instrumentalteil - bei dem die zackig, metallischen Klänge diesmal dominanter hervortreten - bevor letztmaliger Gesang zum Ausklang mit erneutem Doppeltbeat führt. Eine schwungvolle Uptemponummer der Extraklasse. Save me – don’t break me: Eine hypermelodische Nummer, die mit Syntheklängen, sanft eingesetzten, metallischen Stoßeffekten, dezentem Beat und kurzer Klaviereinlage aufwartet und mit Doppelbeat in die Strophe mündet. Charakteristisch für den MT-Sound steht auch hier die metallische Soundwalze, welche Strophe und Refrain – mit ausgezeichnet, hohem Chor im zweiten Teil - verbindet. Im Instrumentalpart, jeweils nach dem Refrain, wurde ein seichter „Zisch“-Effekt eingesetzt, erneut begleitet durch feines Klavier, um wiederum mit Doppelbeat die Strophe einzuleiten. Mit diesem Soundklang geht das Lied auch in die Ausblendung. Ein weiterer, absoluter Megahit und das zusätzliche Sahnehäubchen der MT Erfolgsstory – Atlantis is calling: Der 5. No.1 Hit vereint alle Gefühle der 80er. Sei es die Introatmosphäre mit dem SOS-Signal, aus der sich sanft eine E-Gitarre erhebt und einen gedanklich ans Meer versetzt, über dessen Wasser Nebel gleitet, sich dann mit einer beatig, instrumentalen Vorpassage, begleitend mit hellen Syntheklängen, verschmelzt und in der Strophe schweben lässt oder die metallischen Stöße, die sich im großartigsten Ohrwurmrefrain der Popmusik befinden. Anschließend die zweite Hälfte aus instrumentalem Fortlauf und den darin gebetteten, hellen Klängen, welche den 2. Teil von Strophe und Refrain nach sich zieht, um mit dem letzten Instrumentalpart, in dem nochmals die E-Gitarre zum Tragen kommt, bevor der Schlussgesang einsetzt, den Song in den Ausklang zu führen. Ein Meisterstück von Komposition und eine Art „Urknall“ der 80er! Keep love alive: Fast schon mystischer Gesang, der nach etwa 15 Sekunden, begleitet von samtweichen, teils metallisch wirkenden Syntheklängen, einsetzt; ein Sound, getragen von ruhig einhergehendem Beat, bei der die Umgebung in atmosphärisch, langsam einfließend und klangbildlich, flachem Nebel gehüllt wird. Hier besteht der Refrain aus eher bedächtigem Chor, der auch hier seinen hohen, aber dezenten Anteil findet. Verbindend mit hellem, triangelähnlich, leisem Klang, steigt eine zauberhafte Melodie empor. In der letzten halben Minute wirkt eine leicht dominante, dunkle Stimme in den Schlusszeilen des hohen Chors mit, bevor das mächtige Soundwerk in der Ausblendung verhallt. Eine weitere, großartige Ballade! Hey you: Im Instrumentalteil – Beginn & mittig - tönt ein smashiger Synthe-Klangcharakter, getragen durch flottem Beat, welcher in die Strophe, die einen super Bassverlauf, leicht wahrnehmbare Klappereffekte und teils anrührenden Gesang besitzt, übergeht. Ihr folgt ein schwungvoll, zum Bewegen animierender Ohrwurmrefrain („...I want you, hey you, feel brand new...“) mit anschließend hohem Part („...hey you, little Boogalou, shot a hole right in my soul...“). Danach fetzt erneut der smashige Syntheklang, der den letzten Strophen/Refrainpart einleitet und mit letztmaligem Instrumentalpart und hohem Chor in die Ausblendung geht, womit ein weiterer Hit kreiert wurde! Angie’s heart: Mit einem, wie ein in einer scharfen Kurve sphärisch, düsendem Wind, beginnt der Klassiker mit einem Effekt der Superlative und explodiert anschließend in einen von Beat und wiederkehrend, metallischen Stößen, leicht hohen, klavierartig klingenden Schlägen und feinem Bass, getragenem Soundkleid. Leicht dominante Effekte, welche die Strophe zusätzlich auskleiden und Thomas’ Gesang wunderbar unterstützen, sowie eine Art „Roll“beat als Refrainüberleitung, tragen zu einem göttlichen Klang bei. Jene, klavierartigen Schläge, treten nochmals nach dem Refrain, gemeinsam mit den metallischen Stößen, auf. Ausgeblendet wird der Song – nach dem 2. Part Strophe/Refrain - mit der Textpassage „...oooh Angie – oooh Angie...“, welche in der Ferne verhallt. Nicht nur ein wahrer Genuss, sondern ebenfalls eine weitere 80er-Hymne! Only love can break my heart: Der letzte Albumtrack – er besticht durch einen wahnsinnig tollen Basslauf und einen gemächlich, lockerem Rhythmus, der von Anfang an elegant durch’s Lied treibt. In Verbindung mit leicht „blechartig“ wirkender Klavierbegleitung und weich, hellen Clapschlägen, bildet diese ein 40 Sekündiges Intro und geht mit einem zart „rollenden“ Doppelbeat zur Strophe über. Zur Untermalung des Strophengesangs wurde ein seichter Effekt eingesetzt, wodurch sich ein himmlischer Gesamtklang ergibt. Der hohe Chor im Refrain ist hier eher dezent angesetzt. Bereits erwähntes Intro erklingt nach dem Refrain erneut in selbiger Länge und gleitet abschließend mit Strophe und verlängertem Refrain wiederum in die Ausblendung. Ein phänomenal, melodischer Albumabschluss! Fazit: Gigantisch, einmalige Kompositionen, die einen verzaubern! |
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