Modern Talking - The First Album
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Release: 1985 Anzahl Disks/Tonträger: 1 Label: Hansa (Sony BMG) ASIN: B000005S22 » "The First Album" bei Amazon bestellen » "The First Album" bei Ebay bestellen |
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Rezensiert von: ModernDani
You`re my heart, You`re my soul: Das Album startet natürlich mit dem ersten grossen Hit von den beiden. Der lange Instrumental-Teil in der Maxi-Version zieht sich n bisschen wird aber nicht langweilig. Durch dieses lange Intro wird man richtig scharf gemacht, das endlich die Vocals einsetzen und der Track richtig abgeht. Der Sound klingt wirklich ein bisschen schräg, als hätte sich ein Tonknopf verschoben, was damals von Dieter nicht beabsichtigt war. Aber genau das war vielleicht der Grund, das er zu einem Welthit wurde. Thomas Stimme klingt für meine Ohren ein bisschen dünn, verglichen mit den Nachfolgeproduktionen. Die hohen Chöre klingen richtig fett und gehen ins Ohr. 10 von 10 You can win, if you want: Die zweite Auskopplung aus dem Album ist die nächste Nummer eins der beiden. Der Albumtrack läuft ein bisschen langsamer als die Singleversion und hat dadurch für mich weniger Drive. Thomas Stimme kann man bei dem Track auch besser und deutlicher raushören. Im Gegensatz zu "You`re my heart" klingt sie ein bisschen tiefer. Das Klavierintro wird hier zweimal eingesetzt und ist beim zweiten Mal nen Tick höher. Die hohen Chöre sind auch bei diesem Track sensationell und bleben im Ohr. 9 von 10 There`s too much blue in missing you: Das sollte der einzigste Track in der Geschichte von Modern Talking sein, wo Dieter komplett singt. Thomas hört man bei diesem Track überhaupt nicht raus. Es ist eine Hammer Ballade die unter die Haut geht. Andere Künstler haben diesen Track neu aufgenommen (Nino de Angelo, John Christian). Mir gefällt die MT-Version jedoch am besten. Es ist eine typische 80er Bohlen Ballade mit viel Druck dahinter. (Den musste Dieter ja bei Midnight Lady ziemlich drosseln, was sich ja als goldrichtig rausstellte). Mir sind die Balladen mit vielen Instrumenten und Druck lieber. 10 von 10 Diamonds never made a Lady: Der nächste schnelle Modern Talking Track, der in jede Disco passen würde. Allerdings irritiert das Intro ein wenig. Hört es sich doch so an, als würde die Nadel einer Platte immer zurückrutschen;-) Das Intro finde ich nicht so gelungen. Sobald Thomas Stimme einsetzt, merkt man sofort, das hier der gewohnte MT Sound durchkommt. Die Refrainmelodie ist nicht schlecht, allerdings fehlt hier der letzte Schliff. Auch die Chöre sind nicht so fett wie bei You`re my heart. 8 von 10 The Night is yours, The Night is mine: In diesem Song findet ein Wechsel von der schnellen Disconummer in eine Ballade statt. Die hohen Chöre sind oft vertreten, was mir gut gefällt. Thomas Stimme glänzt in diesem Song, vor allem im "Balladen-Teil". Allerdings ist dieser Track keine neue Produktion, die extra für das erste Album geschrieben wurde. Dieter hat versucht mit diesem Song als "Ryan Simmons" vor Modern Talking einen Hit zu landen, was leider scheiterte. Meiner Meinung nach ist das auch keine passende Single für keinen Künstler. Für das Album ist dieser Track absolut passend. 9 von 10 Do you wanna: In meinen Ohren ist das der nächste richtige Knaller auf diesem Album. Dieser Track hätte das Zeug für eine Single-Auskopplung gehabt. Schneller Beat, die Strophen sind sehr gefühlvoll, ja fast "traurig" von Thomas gesungen. der Refrain ist sehr eingängig und man bekommt ihn nur schlecht wieder aus den Ohren raus. Dieser Kontrast vom schnellen Discobeat und "traurigem,gefühlvollem" Gesang gibt diesem Track den absoluten Kick. Die hohen Chöre sind einfach nur fett und traumhaft! 10 von 10 Lucky Guy: Und der nächste Knaller auf dem Album. Der Track läuft etwas langsamer als wie You`re my heart, aber durch die geile Bassline und der Druck in den Beats finde ich, ist das Tempo genau richtig so. Thomas singt den Track mit viel Power in der Stimme. Die hohen Chöre sind leider zu selten vorhanden, aber auch das vermindert die Qualität des Songes überhaupt nicht. Absoluter Discoknaller, der einfach zeitlos ist. Der funktioniert in den Clubs immernoch! Dieter hat diesen Song auch vor Modern Talking unter "Ryan Simmons" veröffentlicht, was leider floppte. Die Maxi-Version von Ryan Simmons hat es allerdings in sich! Wäre ne geile neue Single geworden. Diesen Track hörte man sogar öfters in den bekanntesten Radiosendern Deutschlands. 10 von 10 One in a Million: In diesem Song weiss man nicht so recht, ist es eine Ballade, oder tendiert der Song durch die starke Drumline eher zur Disconummer. Für mich ist dieser Track beides. Die Melodie geht unter die Haut und wird genial von Thomas gesungen. Die Chöre sind mal hoch und mal tiefer vertreten, was sich absolut gut anhört. Dadurch wird Thomas stärker in seinem Gesang unterstützt. Auch der Takt ist nicht unbedingt typisch für Modern Talking. Die Mundharmonika in diesem Song passt wunderbar und gibt der Melodie den richtigen Kick. Auch Bad Boys Blue hatten ja mit "You`re woman" einen grossen Hit. (keine Bohlenproduktion aber klingt Modern Talking light). Ich würde fast meinen, daran war die geile Melodie mit der Mundharmonika bei "You`re woman" schuld;-) 10 von 10 Bells of Paris: Der letzte Track vom Album. Für mich nicht so der Reisser, aber auch dieser Track hat seine Fans gefunden. Die Intros am Anfang und zwischen den Strophen ziehen sich ein wenig.Auch hier kommt wieder eine Mundharmonika zum Einsatz. Als Single hätte dieser Song glaub ich keine Chance gehabt, als Albumtrack aber absolut geeignet. 10 von 10 |
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