Modern Talking - America
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Release: 19.03.2001 Anzahl Disks/Tonträger: 1 Label: Hansa (Sony BMG) ASIN: B00005A81R » "America" bei Amazon bestellen » "America" bei Ebay bestellen |
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Rezensiert von: J.M 1. Win the race: Der Formel-1-Song von RTL. Eigentlich toller Song, nur man kann ihn nach einer Zeit einfach nicht mehr hören, was z.B. bei "Last exit to Brooklyn" besser ist. Aber besonders die hohen Chöre sind super. Auch gut ist, dass die Strophen auch eine Melodie haben. 9,5 von 10 Punkten 2. Last exit to Brooklyn: Mein absoluter Spitzenhit! Besonders die Strophen sind sehr schön, z.B. mit Chorwiederholungen, und auch der Refrain hat eine tolle Melodie. Thomas' Stimme kommt auch hier voll zur Geltung, obwohl es ein sehr schneller Song ist und er normalerweise sowas ja nicht singt. 10 von 10 3. Maria: Schmuse-Ballade, passt gut zu Thomas. Was mich stört, ist, dass Thomas mal wieder ein bisschen zuuuu sanft (auch für eine Ballade) singt, z.B. im Refrain bei "Seniorita" nur "Seniorida". Ausgeglichen wird es aber durch die hohen Chöre, mit super Melodie! 8 von 10 4. SMS to my heart: Wieder ein schnellerer Song, der ins Herz geht, nur dass die Strophenmelodie nicht ganz so schön ist. Noch ein kleiner Minuspunkt: Im Ende der Kopftstimmensause geht es plötzlich bergab und es wird nach "Send me a little SMS..." gesungen "...and we try a start", wobei letzeres irgendwie das Feeling raubt, weil es nicht so ganz rhytmisch passt. 9 von 10 5. Cinderella girl: Schöne Ballade, die man schon von der "Win the race"-Maxi kennt. Sehr, sehr schöner Gesang von Thomas, der einem das Herz öffnet, und auch der Refrain ist super melodisch, nur schade das es keine hohen Chöre gibt, sonst wäre das auch ein 10-Punkte-Hit. 9 von 10 6. Why does ist feel so good: Der Anfang des Liedes ist nicht gut gelungen, sodass die Vorfreude und Hoffnung auf einen neuen tollen Hit geschwächt wird und man sich leichter mal sagt "Ach, ist doch langweilig, hör' ich lieber noch mal 'Win the Race'". Hört man dann aber doch weiter, erwartet dich ein toller Powerrefrain mit noch mehr "vollgepowerten" Chören, die Spannung auftreiben! 9,5 von 10 7. Rain in my heart: Naja, eher ein mittelmäßiger Song. Die Ballade bringt nicht viel in einem auf, und es gibt keine hohen Chöre. Dafür sind die Strophen gut, wenn auch nicht sehr unterhaltsam, immer nur "If I have to..." und dann eine Bedingung, z.B. "...cry" o. "...lose" 6 von 10 8. Witchqueen of Eldorado: Wurde ja oft wegen seiner angeblichen Ähnlichkeit zu "Spirit of the hawk" von Rednex kritisiert, ich kann die Kritik allerdings nicht teilen, denn ich bin der Meinung, dass dies ein super eigenständiger Song ist. Es ist einer der wenigen MT-Songs, die nicht von Liebe handeln, sondern dieser handelt von der Hexenkönigen (Witchqueen), die Eldorado fair und "peaceful" macht. Besonders gut gefällt mir auch am Ende Robert de Niro, der ein paar Passagen in einer tollen, feierlichen Stimme vorliest. Mehr Power kann nicht aufkommen! 10 von 10 9. Run to you Die Strophen sind so grottenschlecht und unmelodisch, aber der Refrain ist noch einmal ein rettendes Schiff, was dann aber selber untergeht, weil der Refrain leider keine hohen Chöre hat. Eher Boygroup-Sound. Besser überspringen, wenn man sich das Album gekauft hat! 3 von 10 10. America: Der Titelgebersong ist der zweite Tiefpunkt des Albums nach "I will run to you". Am Anfang läuft die Nationalhymmne der USA, dann kommen Ausschnitte berühmter Reden, z.B. "I have a dream" von Martin Luther King, dann kommt die Strophe mit einer etwas merkwürdigen Melodie, und schließlich der Refrain, teilweise Robotermäßig, teilweise völlig platt klingender Gesang. Lieber Dieter, es ist ja toll, dass du auch mal rumexperimentierst, aber mach das doch bitte nächstes Mal zu Hause, ja? 2 von 10 11. For a life time: Noch eine Ballade, diesmal aber ein bisschen schlechter als "Cinderella Girl" und "Maria". Erinnert mich ein bisschen an die DSDS-Allstars-Alben. 7 von 10 12. From coast to coast: Wieder ein etwas schnellerer Song. Im Refrain wechselt sich zuerst Thomas mit den hohen Chören ab, dann gibt es die Chöre in einer tollen Melodie noch mal alleine. Ein kleiner Minuspunkt: Thomas' Soloparts im Refrain klingen etwas platt, ohne Echo oder Hall-Effekt. 8,5 von 10 13. There's something in the air: Flotter, moderner Sound, aber der Refrain kann nicht wirklich überzeugen, aber die hohen Chöre mit einer tollen Melodie gleichen das weitesgehend wieder aus. 8 von 10 14. I need you now: Super-Ballade von Thomas komponiert, muss man immer wieder hören! Leider gibt es keine hohen Chöre und der supertolle Refrain wird leider nur zweimal richtig gesungen. Trotzdem einer meiner Lieblingssongs. 10 von 10 15. New York city girl: Dieser schnelle Song startet gleich mit dem Refrain, und dass passt meiner Meinung auch richtig gut. Ein richtiges Highlight (fast) zum Schluss, mit tollem Gesang und hohen Chören, die etwas an "Why does ist feel so good with you" erinnern. 10 von 10 16. Send me a letter from heaven: Ein bombastischer, amerikanisch klingender Song, der aber sehr traurig ist, aber trotzdem hohe Chöre hat. 8 von 10 Zum Cover: Die klassische Schnörkelschrift verkündet Modern Talking, darunter steht in LED-Leuchtschriftstil der Albumtitel. Dieter und Thomas stehen vor einer USA-Fahne, oben links sieht man außerdem ein Spaceshuttle und die Freiheitsstatue. Raucheffekte runden das Coverfeeling ab. Das einzig störende ist das RTL-Logo unten rechts. 9,5 von 10 Zum Booklet: Wie üblich mit den Songtexten, die sind aber mit vielen Fehlern. Da ist man mit der Website von Thomas Anders, thomas-anders.com, besser bedient, wer Wert darauf legt. Die Künstlerfotos sind auch eher mittelmäßig, aber man erkennt gleich den Stil des Albums und weiß, dass ist "America". Leider taucht die klassische "Modern Talking"-Schnörkelschrift nur auf dem Cover selber auf. 6 von 10 Fazit: "America" ist sehr abwechslungsreich und bunt gemischt. Allerdings hätte ich die beiden Songs "New York city girl" und "Send me a letter from heaven" miteinander getauscht, weil am Ende immer ein fröhliches Lied besser ist. Das Album darf natürlich in keiner Sammlung fehlen, es ist mein Lieblings-MT-Album. 10 von 10 |
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